Trainingswoche auf Lanzarote

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Anfang Dezember war ich für eine Woche zum Trainieren auf den Kanaren. Lanzarote ist die trockenste Insel, und obwohl es im Dezember „Regenzeit“ ist sehe ich keinen einzigen Tropfen Niederschlag. Bei rund 20 Grad Lufttemperatur bieten sich also gute Bedingungen zum Trainieren. Man sollte allerdings wissen, dass auf der Insel beständige Winde wehen, die einen Radfahrer ordentlich ausbremsen können.

1. Tag: Flug nach Arrecife

Schon am Vorabend nehme ich den Zug zum Flughafen Frankfurt. Dort komme ich in der Nacht an und arbeite ein paar Stunden im McDonald’s direkt am Terminal, was sich als ganz gutes „Büro“ erweist. Nach einem kurzen Nickerchen auf dem weichen Boden des Kinderspielplatzes geht es zum Gate. Mein Flug ist mit Ryanair für nicht mal 60 Euro hin und zurück, kaum zu glauben. Auch diesmal reise ich nur mit Handgepäck, sodass alles schnell und unkompliziert abläuft.

Im Flieger habe ich Glück mit dem Sitzplatz. Auf einer 3er Sitzreihe kann ich es mir allein gemütlich machen und etwa 2 Stunden schlafen. Den Rest der Zeit lese ich das Buch „Stocks on the Move“ von Andreas Clenow weiter, den ich letzte Woche in Zürich zum Interview getroffen hatte – ein sehr gutes und vor allem leicht verständliches Buch zum Thema Momentum Investing. Dann Landung in Arrecife, ein schneller Imbiss im „Cafe Jamaica“ (bin ich hier auf der richtigen Insel?) und mit dem Bus in die Stadt. Dort drehe ich eine kleine Runde und setze mich für ein Eis & Kaffee in eine Bar am Hafen.

Dann geht es nach El Cuchillo, wo meine Unterkunft für die nächsten 5 Tage ist. Trotz des sehr günstigen Preises ist alles tip top, es gibt sogar einen Pool (der aber saukalt ist). Ich entscheide mich, den Rest des Tages für eine Joggingrunde zu nutzen und laufe runter zum Club La Santa und auf dem Rückweg über einen Hügel direkt an Meer mit guter Aussicht. Dann wird es gegen 18 Uhr schon dunkel. Ich unterhalte mich noch mit ein paar der anderen Gäste und gehe dann zeitig schlafen, um mein Defizit aufzuholen.

 

2. Tag: Radtour in den Norden

Erstmal so gut es geht ausschlafen. Nach dem Frühstück jogge ich runter zum Radverleih „Pro Bici“ in La Santa und hole dort mein Mietrad ab, das ich für 4 Tage gebucht habe. Gegen Mittag fahre ich los und spüre gleich, dass hier dauerhaft ein rauer Wind weht. Über La Santa geht es kurz an den Strand bei Caleta de Famara, der eine schöne Kulisse mit dem dahinterliegenden Bergmassiv bietet. Diese Ecke scheint auch fürs Surfen gut geeignet zu sein.

Dann fahre ich weiter in Richtung Berge. Auf dem Weg über Teguise trifft man zunehmend viele Radfahrer, während es recht konstant bergauf geht. Nach einer Weile komme ich am höchsten Punkt der Insel, dem Penas del Chache an. Leider ist die Bergspitze ein Militärgelände und daher nicht zugänglich. Weiter geht’s in Richtung Mirador del Rio, wo sich direkt von der Straße aus ein herrlicher Blick auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa bietet.

 

Mirador del Rio Aussicht Lanzarote La Graciosa

Super Aussicht von Mirador del Rio auf die kleine Nachbarinsel La Graciosa.

 

Allerdings bin ich nun spät dran und muss Gas geben, um vor Sonnenuntergang zurück zu sein. Ich nehme die große Straße auf der Ostseite der Insel und fahre mit schönem Rückenwind über Teguise schneller als gedacht „nach Hause“. Abends dann ein paar gute Gespräche mit den anderen Gästen, von denen erstaunlich viele aus Italien kommen. Einige sind schon seit mehreren Tagen da und können mir ein paar gute Tipps geben. Zum Beispiel, nicht die Touri-Bustour im Timanfaya Nationalpark mitzumachen, die ein ziemlich langweiliges 0815-Programm sein soll.

 

3. Tag: Radtour in den Süden

Morgens bläst ein ordentlicher Wind. Laut Wetterbericht sind es 40 km/h. Das bedeutet wohl einen harten Tag auf dem Rad… Beim Frühstück stellt sich aber zunächst heraus, dass ich wieder mal eine saure Milch gekauft habe (Jamaika lässt grüßen). Zum Glück sind noch Obst und Energieriegel da, um nicht mit leerem Magen gegen den Wind antreten zu müssen.

Ich fahre los Richtung Los Volcanes Park und halte dort am Visitor Center. Im Gebäude gibt es ein kostenloses, sehr informatives Museum rund um die Entstehung der Kanaren. Dann geht es weiter auf der durch die beeindruckende Vulkanlandschaft im Timanfaya Nationalpark. Es macht riesigen Spaß, hier mit dem Rad durchzufahren. Die Bustour spare ich mir natürlich, solche „Attraktionen“ haben mich schon auf anderen Reisen genervt – siehe die Hobbits in Neuseeland.

 

Straße Timanfaya Nationalpark Lanzarote

Aalglatte Straße durch den Timanfaya Nationalpark. Absolut beeindruckend, hier mit dem Rad zu fahren!

 

Richtung Süden habe ich zunehmend Rückenwind. Und da dieser heute stark ist, fahre ich mit zum Teil mehr als 50 km/h in Nullkommanichts bis El Golfo. Dort gibt es erstmal eine Pause am Meer mit meinem neuen Lieblingseis von Oreo. Dann suche ich einen schönen Aussichtspunkt am Charco de los Clicos, dem „grünen See“. Hier ist die Perspektive von der Seite gegenüber des offiziellen Parkplatzes deutlich besser, vor allem wenn man ein bisschen in der Felswand nach oben klettert. Ein paar Kilometer weiter südlich folgt ein weiterer Aussichtspunkt (Los Hervideros), der mit dem Auto sehr gut zugänglich ist.

 

El Golfo Lanzarote

Blick auf den grünen See (rechts) bei El Golfo.

 

Los Hervideros Lanzarote

Aussichtspunkt Los Hervideros mit großem Parkplatz nebenan. Hier wimmelt es vor Touristen.

 

Dann fahre ich weiter bis zur Südspitze der Insel. Dort ist ein recht unspektakulärer Leuchtturm (Faro Pechiguera). Da das Wetter sehr gut ist, kann man von hier schön die Nachbarinsel Fuerteventura sehen. Ich nehme die Strandpromenade nach Playa Blanca, einem Touri-Ort mit vielen Hotels und fahre durch bis nach Castillo del Aguila. Leider hört dort die asphaltierte Straße auf, sodass ich den Playa del Papagayo weglasse, zu dem nur eine staubige Buckelpiste führt. Die Italienerinnen in meiner Unterkunft hatten ziemlich von diesem Strand geschwärmt.

 

Playa Blanca Lanzarote

Blick auf Playa Blanca, den Touristenort im Süden der Insel.

 

Auf dem Rückweg geht es zunächst ordentlich bergauf. Das letzte Stück vor Femes ist so steil, dass ich es geradeso nach oben schaffe, ohne abzusteigen. Dafür ist die Aussicht dann ziemlich gut. Die schönste Kulisse finde ich aber in La Geria. Dies ist ein kleiner, idyllischer Ort mit großen Flächen Weinanbau. Auf der Straße von hier bis nach Teguise sind zudem sehr viele Radfahrer unterwegs. Diese Passage scheint die beliebteste Trainingsroute auf der ganzen Insel zu sein. Kurz vor Sonnenuntergang bin ich wieder in meiner Unterkunft, wo es plötzlich sehr ruhig ist, da einige der Gäste heute abgereist sind.

 

Wein La Geria Lanzarote

Blick auf La Geria, ein wunderbarer kleiner Ort mit Weinanbau.

 

4. Tag: Radtour nach La Graciosa

Der Rhythmus der letzten Tage setzt sich fort. Abends zeitig ins Bett, morgens zeitig raus. Ab etwa 07:20 Uhr ist es hell, und ich will den Tag voll nutzen. Heute bin ich besonders zeitig dran und sitze um 07:15 Uhr auf dem Rad, um die rund 55 km bis zum kleinen Fischerdorf Orzola an der Nordspitze der Insel abzuspulen. Dort komme ich nach reichlich 2 Stunden an und nehme die 10-Uhr-Fähre zur Nachbarinsel La Graciosa.

Das besondere dort: Es gibt keine asphaltierten Straßen. Die meisten Besucher erkunden die Insel zu Fuß oder leihen sich Mountainbikes für die staubigen Trails. Ansonsten fahren nur ein paar einzelne Jeeps herum, die Touristen herumkutschieren. Da die Insel recht klein ist, kann man sie locker an einem Tag erkunden. Ich versuche es trotz allem mit dem Rennrad und schaffe es sogar ganz gut, auf den Buckelpisten zu manövrieren. Im Norden finde ich einen schönen Strand, den Playa de las Conchas und klettere auf den Berg nebenan, der eine super Aussicht bietet. Dann folgt eine kurze Strecke des Schiebens, da Sanddünen den Trail unfahrbar machen.

 

Straße Landschaft La Graciosa

Staubige Landschaft auf La Graciosa.

 

Am Ende meiner Rundfahrt klettere ich noch zum höchsten Punkt der Insel. Da es scheinbar keinen offiziellen Weg gibt, laufe ich einfach auf eigene Faust geradewegs entlang der Flanke nach oben und genieße für einige Minuten die tolle Aussicht. Getreu dem Motto, dass die meisten Unfälle beim Abstieg passieren, rutsche ich auf dem Weg nach unten auf dem Geröll aus und ziehe mir eine Prellung an der Hand und ein paar Kratzer zu. Wieder mal eine kleine Erinnerung, dass man niemals die Natur unterschätzen oder die Konzentration verlieren sollte.

 

Aussicht La Graciosa Lanzarote Steilwand

Blick von La Graciosa auf die nordwestliche Steilwand von Lanzarote. Dort oben etwa in der Bildmitte ist der Aussichtspunkt Mirador del Rio, wo ich 2 Tage zuvor war.

 

Dann geht’s zurück zur Fähre rüber nach Orzola. Dort komme ich gegen 15:30 Uhr an und muss Gas geben, um es vor Einsetzen der Dunkelheit zurück zu schaffen. Da ich insgesamt eher Rückenwind habe, ist das aber kein Problem. Nur eine kleine Verbindungsstraße bei Nazaret macht mir etwas Sorgen, da sie so grobkörnig „asphaltiert“ ist, dass man Angst haben muss, sich einen Platten zu fahren. Zurück in der Unterkunft ist es wie gestern sehr ruhig, sodass ich etwas am Notebook arbeiten kann und dann noch mit Roberto quatsche, einem gut gelaunten Italiener aus Turin.

 

Fähre Hafen La Graciosa

Schnappschuss auf der Fähre beim Ablegen von La Graciosa.

 

5. Tag: Entdeckungsrunde zum Cool Down

Im Prinzip habe ich schon den größten Teil von Lanzarote gesehen. Heute am letzten Radtag kurve ich daher noch ein bisschen im Mittelteil der Insel herum. Mein erster Halt ist am markanten Krater des Volcan el Cuervo. Dort mache ich einen Rundgang, auf dem mehrere Schilder deutlich darauf hinweisen, dass das Klettern auf den Vulkanhängen verboten ist. Man möchte die imposante Struktur des Kraters so vor unnötiger Erosion durch Touristen schützen. Also entscheide ich mich, kurzerhand den Berg auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu erklimmen. Von dort oben bietet sich eine fantastische Aussicht nicht nur auf den Volcan el Cuervo, sondern im Rundumblick über die ganze Insel. Geheimtipp!

 

Montana Negra Volcan el Cuervo Aussicht Lanzarote

Beste Ausicht vom Gipfel des Montana Negra. Unten liegt relativ mittig der markante Volcan el Cuervo.

 

Dann fahre ich weiter nach Playa Quemada im südlichen Mittelteil von Lanzarote. Hier sind jede Menge Gleitschirmflieger unterwegs, die den konstanten Aufwind an der Küste nutzen. Nach einer Kaffeepause geht es weiter nach Osten durch Puerto Calero, wo unzählige Yachten vor Anker liegen. Unterwegs scheint die Luft heute trotz wolkenlosem Himmel staubig trüb zu sein, was wahrscheinlich auf Calima zurückzuführen ist – ein Klimaphänomen, bei dem Sandpartikel aus der Sahara über die Kanarischen Inseln geblasen werden.

 

Paragliding Playa Quemada Lanzarote

Super Bedingungen für Paragliding hier in Playa Quemada.

 

Der nächste kurze Halt ist in Puerto del Carmen, der Touristen-Hochburg von Lanzarote. Ich fahre entlang der Strandpromenade weiter und komme direkt am Flughafen von Arrecife vorbei, wo man Flugzeuge hautnah starten und landen sehen kann. Nicht gerade ein „Geheimtipp“, da hier einige Leute herumstehen und sich das Spektakel anschauen, aber dennoch sehenswert!

 

Ente Stein Puerto del Carmen Lanzarote

Eine „echte Steinente“ an der Küste bei Puerto del Carmen.

 

Es ist nun früher Nachmittag und damit Zeit für den Rückweg nach El Cuchillo. In meiner Unterkunft putze ich erstmal das Rad, das vor allem von der Tour auf La Graciosa ordentlich verstaubt ist, gebe es dann wie geplant ab und jogge zurück. In der Unterkunft lasse ich den Abend als Tourguide ausklingen, indem ich verschiedenen neu angereisten Gästen ein paar Tipps zur Insel gebe. Schon verrückt, wie schnell man sich an einem zuvor unbekannten Ort gut auskennt, wenn man aktiv herumreist und alles erkundet.

 

6. Tag: Ruhetag in Arrecife und Marathon Checkin

Zeitig raus, Arbeit am Notebook, Checkout. Mit dem Bus geht es nach Arrecife, wo ich mich am Hafen in ein Cafe setze und ein paar Stunden am Notebook arbeite. Dann checke ich gegen Mittag in mein AirBnB ein und bin (wieder mal) positiv überrascht – zentrale Lage, top Zimmer und meine italienische Gastgeberin Daniela ist total freundlich. Alles läuft nach Plan. Ich nehme den Bus nach Costa Teguise und hole meine Startunterlagen auf der Marathonmesse ab. Anschließend gibt es dort eine Pasta Party, bei der die Portionsgröße allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Zurück in Arrecife gibt es dann noch eine Pizza und später vertilge ich auch einen guten Teil meiner riesigen Tortilla aus dem Supermarkt.

 

Pasta Party Marathon Lanzarote

Etwas enttäuschende „Pasta Party“ am Vortag des Marathons. Die hervorragende Zielverpflegung nach dem Rennen hat das aber locker wieder wettgemacht.

 

7. Tag: Lanzarote Marathon

Heute ist es soweit: Der erste Marathon seit meiner langwierigen Knochenhautentzündung im Mai. Das Ziel ist, halbwegs locker durchzulaufen und den Körper wieder an die Distanz zu gewöhnen. Der Bus zum Start ist etwas verspätet und fährt wegen Straßensperrungen einen kleinen Umweg, aber ich komme gerade noch rechtzeitig an. Das Rennen läuft wie geplant, ich laufe die ersten 30-35 km kontrolliert bei niedrigem Puls. Erst dann wird es etwas anstrengender, aber ich komme problemlos durch. Auf den letzten 2 km ziehe ich langsam das Tempo hoch und lege zusammen mit einem anderen Läufer, der sich wohl ebenfalls einige Körner aufgespart hat, einen Zielsprint hin.

Anders als bei vielen anderen Rennen ist im Ziel kein Gedränge. Denn der Halbmarathon und 10 km Lauf starten zeitlich versetzt, sodass diese Läufer alle noch unterwegs sind. Das ist optimal – so kann man sich in Ruhe genug Essen und Trinken holen, ohne anzustehen. Außerdem gönne ich mir eine schöne Massage, bevor die vielen anderen Teilnehmer im Ziel eintreffen. Danach esse ich weiter, während es langsam voll wird. An einem der Tische treffe ich zwei Deutsche, die ebenfalls Marathon gelaufen sind, und bin erstaunt: Einer der beiden, Jürgen Steiner, hat seine Altersklasse mit 2:53 Stunden gewonnen – und das mit 55 Jahren! Auch sein Kollege ist nicht wirklich langsam und gewinnt die AK 50 in 2:58 Stunden. Saustark.

Am frühen Nachmittag fahre ich zurück zur Unterkunft. Da der Marathon relativ locker war, bin ich gut drauf und gehe runter zum Strand beim Playa de Reducto, um eine Runde auszuschwimmen. Es ist das erste und einzige Mal in meiner Trainingswoche, dass ich im Meer bin. Aber das ist auch gut so, denn das Wasser ist kälter als gedacht, in etwa wie auf Ibiza Mitte Oktober. Ich erzähle später noch Daniela vom Marathon und wir quatschen eine ganze Weile, bevor ich unten am Meer beim Castillo de San Gabriel den Sonnenuntergang anschaue.

 

Sonnenuntergang Castillo de San Gabriel Arrecife Lanzarote

Schöne Kulisse zum Sonnenuntergang in Arrecife.

 

Dann belohne ich mich mit 2 schönen Burgern für den Marathon. Warum 2?  Nun ja, im Restaurant war gerade zufällig die richtige Zeit für den „2 for 1 Deal“. Man hat eben auch mal Glück. Ein schöner Abschluss für eine solide Trainingswoche, die nun schon wieder zu Ende ist.

 

Weihnachten Weihnachtsbaum Arrecife Lanzarote

Kanarischer Weihnachtbaum in Arrecife.

 

8. Tag: Ab nach Hause

Unspektakulärer Abreisetag. So hatte ich mir das zumindest vorgestellt. Und anfangs läuft auch alles glatt: Zeitig raus, Bus zum Flughafen und Arbeit am Notebook. Am Gate quatsche ich mit einem anderen Marathonläufer von gestern (erkennbar am auffälligen Teilnehmershirt), der meint, in Frankfurt steht ein Schneesturm an. Trotzdem geht der Flieger nach 20 ungewissen Minuten auf dem Rollfeld ab und wir landen nahezu pünktlich. Doch dann muss ich feststellen, dass die Bahn heute ziemliche Probleme hat.

 

Deutsche Bahn Flughafen Frankfurt Fernbahnhof

Bahnchaos. Nichts geht am Flughafen in Frankfurt.

 

Es fährt momentan nichts in Richtung Süden, alle Züge sind stundenlang verspätet. Ein Typ, mit dem ich am Gleis spreche, wartet schon seit Mittag. Nach rund 2 Stunden, in denen es zum Glück freien Eintritt zur Lounge und heiße Suppe gab, erwische ich einen Zug und komme abends endlich in Würzburg an. Micha holt mich ab und kocht leckeres Essen, sodass wir noch einen kurzen 3. Advent zusammen haben.

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