„Sommerurlaub“ auf Teneriffa

11. Februar 2026

Im Januar hatte uns der Winter mit viel Schnee und Schneematsch fest im Griff. Umso schöner fühlen sich stabile 23 Grad, Sonne und etwas Wind in unserem „Sommerurlaub“ Anfang Februar an.

 

Blick Hotelbalkon Hovima Jardin Caleta Teneriffa
Blick von unserem Hotelbalkon. Wer entdeckt Marko?

 

Wir nehmen diesmal meine Schwiegermutter mit, die zuvor noch nie auf der Insel war. Zu viert ist es dabei praktischer, mit dem Auto zu meinem Lieblings-Flughafen in Nürnberg zu fahren. Wie immer läuft dort alles sehr entspannt ab.

 

Gemeinsames Abendessen Hovima Jardin La Caleta Teneriffa
Frühstück und Abendessen gibt es im Hotel. Wir setzen uns dazu immer an die frische Luft.

 

Vor Ort auf Teneriffa haben wir diesmal einen Mietwagen, den wir abgesehen von einem Tagesausflug aber kaum brauchen. Denn die meisten Tage schlafen wir aus, lassen uns Zeit beim Frühstück und Abendessen und genießen einfach den Hotel-Pool oder den nahegelegenen Strand mit dem schönen schwarzen Sand.

 

Mietwagen Teide Panorama Teneriffa
Unser Mietwagen vor dem Teide-Panorama

 

Entspannen Sonne Hotel Hovima Jardin Caleta Teneriffa
Entspannen im Hotel

 

Marko Leni Strand Teneriffa
Marko und Leni am Strand mit dem schönen schwarzen Sand

 

Außerdem lege ich drei Sport-Tage ein, zweimal mit dem Rennrad und einmal zu Fuß. Die Laufrunde ist der Klassiker vom Vorjahr: Über den schönen, aber recht zugewachsenen Camino Carrasco Trail hinauf in die Berge, dort etwa 5 Kilometer durch den Pinienwald und dann über Boca del Paso und Adeje wieder zurück. Die Runde hat insgesamt 25 Kilometer und ist technisch teils anspruchsvoll, aber von der Landschaft her traumhaft.

 

Aussicht Boca del Paso Adeje Küste Teneriffa
Aussicht von Boca del Paso auf Adeje und die Küste

 

Leider verschlechtert sich durch den Lauf aber die Sehnenentzündung an meiner Ferse (Plantarfasziitis) wieder deutlich. Nachdem ich nachts schon kaum schlafen kann, ist am Morgen nach dem Lauf das Auftreten mit dem rechten Fuß kaum möglich. Es steht jetzt also eine ernsthafte Laufpause an…

 

Marko Trailrunning Teneriffa
Ein gestelltes Foto vom Trailrunning. Die Ferse spielt momentan leider nicht mit.

 

Sportlich gesehen sinnvoller sind meine zwei Radtouren, bei denen die Sehne kaum belastet wird. Die erste Tour führt über Adeje, Isora und Chio mehr als 2000 Höhenmeter hinauf in den Teide-Krater. Da das letzte Radtraining schon Monate zurückliegt, es recht warm ist und mir auch noch das Wasser ausgeht, wird es zum Ende des Anstiegs hin ziemlich anstrengend. Zurück kann ich über Vilaflor, Granadilla und San Lorenzo zum Glück fast durchweg bergab fahren und zwei entspannte Kaffeepausen einlegen.

 

Anstieg TF-38 Krater Teide Teneriffa
Anstieg zum Krater auf der gut fahrbaren, nie zu steilen TF-38. Nach Chio geht die Straße 25 Kilometer durchweg bergauf und überwindet dabei knapp 1400 Höhenmeter, was einer durchschnittlichen Steigung von moderaten 5,5 Prozent entspricht. Halbwegs fit sollte man trotzdem sein 😉

 

Boca Tauce Teide Krater Teneriffa
Oben im Krater des Teide angekommen. Hier bietet sich ein herrliches Panorama der umgebenden Bergkette.

 

Die zweite Radtour geht über Marazul, Alcala und Tamaimo nach Santiago del Teide. Dort fahre ich zwei Aussichtspunkte an, die ich von früheren Radtouren kenne. Der Rückweg über Arguayo, Chio, Isora und Adeje zurück zum Hotel geht wieder überwiegend bergab.

 

Blick Teide nahe Santiago Teneriffa
Marko vor dem Teide in der Nähe von Santiago

 

Radtour Santiago del Teide Aussicht Masca Schlucht Teneriffa
Aussicht auf die Masca-Schlucht nahe Santiago del Teide

 

Bäume blühen Frühling Teneriffa
In etwas höheren Lagen wie hier bei Santiago del Teide sieht es nach Frühling aus

 

Insgesamt vergehen die 9 Urlaubstage diesmal wie im Flug. Leni hat es besonders gut gefallen. Sie wollte „noch 4 Wochen“ bleiben – und vor allem nicht zurück in den Kindergarten 😉

 

Sonnenuntergang La Caleta Teneriffa
Sonnenuntergang direkt vor dem Hotel

 

Zurück zu Hause hoffe ich auf halbwegs erträgliches Wetter, um wenigstens die Radform zum Frühjahr hin etwas aufzubauen, wenn schon kein Laufen möglich ist. Denn ein Ziel für dieses Jahr ist es, ein Everesting mit dem Rad zu machen. Wir werden sehen.

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