„Sommerurlaub“ auf Teneriffa
Im Januar hatte uns der Winter mit viel Schnee und Schneematsch fest im Griff. Umso schöner fühlen sich stabile 23 Grad, Sonne und etwas Wind in unserem „Sommerurlaub“ Anfang Februar an.

Wir nehmen diesmal meine Schwiegermutter mit, die zuvor noch nie auf der Insel war. Zu viert ist es dabei praktischer, mit dem Auto zu meinem Lieblings-Flughafen in Nürnberg zu fahren. Wie immer läuft dort alles sehr entspannt ab.

Vor Ort auf Teneriffa haben wir diesmal einen Mietwagen, den wir abgesehen von einem Tagesausflug aber kaum brauchen. Denn die meisten Tage schlafen wir aus, lassen uns Zeit beim Frühstück und Abendessen und genießen einfach den Hotel-Pool oder den nahegelegenen Strand mit dem schönen schwarzen Sand.



Außerdem lege ich drei Sport-Tage ein, zweimal mit dem Rennrad und einmal zu Fuß. Die Laufrunde ist der Klassiker vom Vorjahr: Über den schönen, aber recht zugewachsenen Camino Carrasco Trail hinauf in die Berge, dort etwa 5 Kilometer durch den Pinienwald und dann über Boca del Paso und Adeje wieder zurück. Die Runde hat insgesamt 25 Kilometer und ist technisch teils anspruchsvoll, aber von der Landschaft her traumhaft.

Leider verschlechtert sich durch den Lauf aber die Sehnenentzündung an meiner Ferse (Plantarfasziitis) wieder deutlich. Nachdem ich nachts schon kaum schlafen kann, ist am Morgen nach dem Lauf das Auftreten mit dem rechten Fuß kaum möglich. Es steht jetzt also eine ernsthafte Laufpause an…

Sportlich gesehen sinnvoller sind meine zwei Radtouren, bei denen die Sehne kaum belastet wird. Die erste Tour führt über Adeje, Isora und Chio mehr als 2000 Höhenmeter hinauf in den Teide-Krater. Da das letzte Radtraining schon Monate zurückliegt, es recht warm ist und mir auch noch das Wasser ausgeht, wird es zum Ende des Anstiegs hin ziemlich anstrengend. Zurück kann ich über Vilaflor, Granadilla und San Lorenzo zum Glück fast durchweg bergab fahren und zwei entspannte Kaffeepausen einlegen.


Die zweite Radtour geht über Marazul, Alcala und Tamaimo nach Santiago del Teide. Dort fahre ich zwei Aussichtspunkte an, die ich von früheren Radtouren kenne. Der Rückweg über Arguayo, Chio, Isora und Adeje zurück zum Hotel geht wieder überwiegend bergab.



Insgesamt vergehen die 9 Urlaubstage diesmal wie im Flug. Leni hat es besonders gut gefallen. Sie wollte „noch 4 Wochen“ bleiben – und vor allem nicht zurück in den Kindergarten 😉

Zurück zu Hause hoffe ich auf halbwegs erträgliches Wetter, um wenigstens die Radform zum Frühjahr hin etwas aufzubauen, wenn schon kein Laufen möglich ist. Denn ein Ziel für dieses Jahr ist es, ein Everesting mit dem Rad zu machen. Wir werden sehen.