Trainingslager in Fuschl am See
Ende Mai geht es mal wieder ins Trainingslager mit der RSG Würzburg. Nachdem wir letztes Jahr wieder nach Mallorca geflogen sind, fahren wir diesmal mit Bus und Radanhänger nach Fuschl am See in Österreich. Der kleine Ort liegt gleich östlich von Salzburg und ist inklusive Pause in 6 Stunden erreicht.

Nach der Ankunft in Fuschl am See warten wir darauf, dass unsere Zimmer bezogen werden können. Anschließend lege ich erstmal die Beine hoch. Wir waren letzte Woche etwas erkältet, sodass ich heute nicht gleich auf dem Rad durchstarten möchte. Am späten Nachmittag drehe ich stattdessen eine lockere Lauf- und Wanderrunde zum Hausberg. Das sind nur etwa 300 Höhenmeter. Durch das Bergablaufen reicht es aber durchaus für etwas Muskelkater.

An den folgenden 5 Tagen drehen wir immer wieder neue, landschaftlich abwechslungsreiche Runden in der Gegend. Insgesamt gibt es sechs größere Seen, die angefahren werden können. Zwischendrin befinden sich immer wieder kleinere und größere Steigungen für jeden Geschmack. Nur die ganz hohen Berge fehlen. Aber das ist für ein Trainingslager wie unseres eher ein Vorteil. Übrigens: Die Firmenzentrale von Red Bull ist hier in Fuschl, das wusste ich vorher auch nicht.
Hier eine Auswahl der besten Fotos.








Insgesamt kommen diesmal 510 km mit 7700 Höhenmetern auf dem Rad zusammen. Außerdem 53 km Laufen mit insgesamt 1950 Höhenmetern. Dabei habe ich die drei Berge um Fuschl herum über teils sehr steile Anstiege in den Wäldern erklommen.

Wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann, hatten wir absolutes Glück mit dem Wetter. Es war jeden Tag Sonne, teilweise schon fast zu warm, und relativ wenig Wind.
Außerdem war unser auf Sportler, speziell Triathleten und Radfahrer ausgelegtes Hotel einfach unschlagbar. Es gab einen Wäscheservice, kostenlose Laufschuhe zur Ausleihe, eine top ausgestattete Waschanlage für die Räder und am wichtigsten, bestes Essen ohne Ende sowohl morgens als auch abends.
Ich hoffe, dass wir das nächstes Jahr wiederholen können 😉
Als nächstes steht eine knappe Woche mit relativer Ruhe an, bevor ich mich zum ersten Mal an einem Everesting mit dem Rad versuche.